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jurs gebutstagsparty oder trackracing in amsterdam

Eisenbahnschild

Reise im Zug

Rennen auf der Bahn

Kaputtes Bein

Haus

Party

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Leere Büchsen

2guys

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Bilder und Reise-
bericht von Stevie,
Flash Zürich.

 

Randal, Gimp, Mauro und ich (Porno S.) haben uns entschieden zu Jurs Geburtsdagsparty nach Amsterdam zu fahren. Wir mussten ein Vierer-Couchette buchen, da der Velowagen ausgebucht sei und wir die Velos nur im eigenen Couchette sicher transportieren liessen. Etwas verwundert, dass so viele Leute im Februar mit dem Velo verreisen wollen, buchte ich die vier Ligebetten. Am Freitagabend nach getaner Arbeit und einigen wohlverdienten Bieren erwischten wir knapp den Nachtzug nach Amsterdam.

Der Velowagen war natürlich leer, war ja klar! Wir machten uns in unserem Abteil breit und freuten uns auf den nächsten Tag, wenn wir uns durchs holländische Oval jagen.
Nach einer knappen Stunden wussten wir es dann definitiv: Es konnte nur noch besser werden!
Wir machten uns vor dem Ins-Bett-gehen noch hinter unseren mitgebrachten Vitamin-Kohlenhydrat-Drink. Als Sportler darf man die Ernährung nie aus den Augen verlieren.

Bald trafen wir im Gang noch andere Sportler die sich mit ähnlichen Drinks in Form zu bringen suchten. Es waren Leute aus allen möglichen Sportarten vertreten und es folgte eine angeregte disziplinenübergreifende Disskusion. Mitten in der Nacht mischte sich dann auch noch das Zugspersonal in die Runde ein. Das Thema war sofort klar: Wieviel Schlaf braucht denn so ein Spitzensportler. Das Zugteam vertrat dabei einen eher konservativen Standpunkt, dass sehr viel Schlaf nötig ist. Unter uns Sportlern hatte es doch einige die experimentelle Erfahrung mitbrachten, wonach es auch nach deutlich reduzierter Ruhezeit immer noch zu Höchstleistungen kommen kann. (Bei richtiger Ernährung natürlich). Als uns dann die Kohlenhydratdrinks ausgingen und sie den Speisewagen abhängten, zwangen wir uns doch noch zu einer kurzen Pause.

Am Morgen in Amsterdam angekommen, merkten wir die tiefere Seehöhe und hatten deswegen ein wenig Kopfschwerzen.
Noch mehr Kopfschmerzen verursachte aber der Umstand, das ich die Reservationskarte für die Rückfahrt, den Stadtplan und meine Kontaktadressen verloren hatte. CityNightLine, SBB, und doe Holländische Bahnen zeigten sich sehr unflexibel. So verliesen wir nach einer Stunde nervenkostenden und zu nichts führenden Geprächen das Bahnhofsgebäude. Wir trauten unseren Augen kaum. Es schneite wie auf dem Weissfluhjoch zur besten Zeit. Wenigstens herrschte keine Lawinengefahr.

Aus der Erinnerung wusste ich noch ungefähr, wie die Strasse hiess in der sich Jur’s Wohnung befindet. Endlich da eingetroffen wandten wir uns an den Postboten der genau in dieser Strasse seine Briefe verteilte. Er meinte nur: Bicycles?Go to Number 25.
Wir deponierten unsere Taschen und schauten uns Amsterdam etwas genauer an. Schnell merkten wir, dass in Amsterdam an jeder Ecke eine Bar befindet. Dem plötzlich schönen Wetter zuliebe, machten wir an einer Bar im grünen kurze Rast.

So wurde es schnell Abend und wir machten uns auf den Weg zum Amsterdam Velodrome. Endlich konnten wir die heiligen Hallen von Amsterdam betreten.
Doch schon beim Einfahren merkten wir: Da sind nicht alle so sattelfest, wie sie es im Strassenverkehr sind.
Spannende Rennen wahren auf jeden Fall zu erwarten. Und zu Fällen kam es dann auch des öfteren. Nebst der fahrerischen Ueberlegenheit die Arnheim zweifelslos darstellte, steigerten sich der Rest zu immer noch spektakuläreren Stürzen.

Die Rennen hielten was sie versprachen und die Verplegung war über allen Erwartungen. Vergleichbar war es nur mit den Pancakes in Copenhagen.
Die Beine wurden viel zu schnell müde. Wir hätten noch Stunden lang unsere Runden auf dem sibirischen Hartholz drehen können, doch die Halle machte dicht. Critical Mass Style machten wir uns in Richtung Jur’s Wohnung auf, wo die Party weitergehen sollte.

Auf jeden Fall erwachten wir am nächsten Tag wieder und machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Dabei kamen wir an der Infinity-Express Zentrale vorbei. Da haben die Disponenten noch den Ueberblick. Diese etwas besondere Lage wurde nötig, weil in Amsterdam alle Funkfrequenzen konstant überlastet sind. So kann man auch mal einen Auftrag signalisieren.

Nach einem weiteren Tag in Hollands Metropole, mussten wir schon wieder auf den Zug. Der kundukkteur war sehr hilfbereit und lies uns in den wiederum leeren Velowagen einsteigen, bis sich herausstellte welches unser Abteil sein musste.
Einigen hatte dieses Wochenende recht zugesetzt und man hörte nicht mehr viel.

Das Fazit ist nicht schwer zu ziehen. Amsterdam ist eine Reise wert.

Und Danke Jur!